Literaturwissenschaft und Belletristik

Weihnachtsgedichte

Dorfweihnacht

Den Dorfsaal schmückt ein sanftes Sternenkleid
als sei der Himmel selbst hereingeschneit,
die Tanne nutzt als schönen Lebenstraum
die kurze Frist als holder Weihnachtsbaum.

Im Bühnenlicht erscheint die Sängerin,
sie singt ihr Lied im
reinen Christensinn,
den Sinn für Herrlichkeit verfehlt es nicht,
es folgt auf gleiche Art ein Festgedicht.

Ein Engelschor bezirzt das Publikum,
der schönste Engel schwirrt als Geist herum.
Dann fällt der Vorhang nach dem letzten Stück,
das Dorf kehrt still zur Wirklichkeit zurück.